OIlympia trifft auf angezählten Gegner

Geschrieben von gli.

Verbandsliga Samstag, 3. November 14.30 Uhr

FV Olympia Laupheim - Calcio Leinfelden Echterdingen

Zum sechsten Heimspiel der Saison in der Fußball-Verbandsliga empfängt der FV Olympia Laupheim Calcio Leinfelden-Echterdingen.

Auch wenn die aktuellen Temperaturen es nicht unbedingt signalisieren: Es ist November. Doch triste Herbststimmung ist im Lager des Aufsteigers Laupheim weit und breit nicht zu erkennen. Dazu verläuft die bisherige Saison zu gut. 19 Punkte auf der Habenseite und Tabellenplatz sechs geben zum Trübsalblasen keinen Anlass. "Ich bin zufrieden mit dem bislang Geleisteten", sagt Laupheims Trainer Hubertus Fundel.

Dennoch weiß der Laupheimer Trainer, dass der Grad zur Überheblichkeit ein schmaler ist. "Wir sind keine Überflieger und müssen gut für dieses Niveau trainieren." Ausfallen werden gegen Calcio erneut Mathias Wesolowski und Dominik Ludwig. Wann sie ihre Verletzungen ausgeheilt haben, ist derzeit noch völlig unklar. Zudem fehlt Abwehrmann Philipp Fischer aus privaten Gründen. Auch deshalb hofft Fundel auf eine Rückkehr von Torjäger Simon Dilger, der bereits neun Mal in dieser Saison für die Olympia getroffen hat und damit der beste Schütze in der Verbandsliga ist. Dilger werde auf jeden Fall im Kader sein, so Fundel.

Mit dem Gegner aus der Stuttgarter Vorstadt habe er sich natürlich auseinandergesetzt. "Calcio ist eine sehr schwer zu bespielende Mannschaft, die bislang sicher unter den Erwartungen geblieben ist", stellt der Laupheimer Trainer fest. "Das ist ein sehr gefährlicher Gegner, weil angezählte Boxer immer gefährlich sind."

Mit Platz elf und nur wenigen Punkten Abstand zu den Abstiegsrängen kann man bei Calcio auch nicht zufrieden sein. Mit einer weiteren Pleite nach zuletzt zwei deutlichen Niederlagen in Folge (Wangen 0:4 und Essingen 1:4) könnte man die Träume, vorne in der Verbandsliga anzugreifen, endgültig begraben. Deshalb stellte sich Trainer Francesco di Frisco vor dem Gastspiel in Laupheim wohl auch die Frage, ob eine kompakte Abwehr dann doch die bessere Verteidigung wäre als Hurrafußball nach vorne. "Es geht nicht darum, schön zu spielen, sondern erst mal die Null zu halten."

Insofern könnte auf die Olympia ein dichter Abwehrriegel zukommen, der spätestens nach der Mittellinie beginnt. Damit müsse seine Mannschaft umgehen, erklärt Fundel, der neben der Frage Dilger ja oder nein auch noch die Besetzung der rechten Außenbahn offenließ.

Quelle: SZ

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