Mit gewachsenem Selbstvertrauen ins Floschenstadion

Geschrieben von gli.

Verbandsliga Samstag, 29. September 15.30 Uhr

VfL Sindelfingen - FV Olympia Laupheim I

Der FV Olympia Laupheim fährt mit gewachsenem Selbstvertrauen zum Auswärtsspiel in der Fußball-Verbandsliga beim VfL Sindelfingen.

Mit dem 1:0-Heimsieg gegen den damaligen Tabellenzweite SKV Rutesheim haben die Laupheimer nach der Demütigung in Kirchbierlingen beim SSV Ehingen-Süd am vergangenen Samstag wieder in die Spur zurückgefunden. Mit neun Punkten aus sechs Spielen und Platz sieben ist man zufrieden an der Laupheimer Hasenstraße. „Wir sind absolut im Soll“, sagt Spielleiter Stefan Rampf. „Der Erfolg am letzten Samstag gegen Rutesheim war natürlich enorm wichtig.“

Auch für Trainer Hubertus Fundel hat die Mannschaft bislang die Erwartungen erfüllt, lediglich die Partie in Ehingen würde ihm noch nachhängen. „Daran habe ich schon noch zu knabbern, zumal wir diese Niederlage erst in einem halben Jahr wiedergutmachen können.“

Um dieses Gefühl noch mehr zu verdrängen, hilft sicher auch ein weiterer Erfolg in Sindelfingen. Zumindest ein Punkt steht auf der Wunschliste des Trainers. „Sindelfingen ist eine Mannschaft, die ich nicht so ganz einschätzen kann.“ Zuletzt holte die Mannschaft von Maik Schütt beim 2:2 in Essingen einen wichtigen Auswärtspunkt, davor wurde der FC Wangen mit 3:0 geschlagen und in Dorfmerkingen mit 1:3 verloren. Also eine ähnliche Bilanz wie die Olympia gegen dieselben Gegner. Fundel kann in Sindelfingen wieder auf den zuletzt verletzten Manuel Hegen setzen, auch Robin Biesinger steht nach seiner Sperre wieder zur Verfügung. Ob beide wieder in die Startelf rücken, wollte der Trainer noch nicht definitiv sagen.

Dagegen stehen die Chancen für Kapitän Sascha Topolovac, wieder in der Anfangsformation und in der Innenverteidigung zu stehen, ganz gut, auch wenn sich Fundel mit „könnte sein“ doch sehr salomonisch ausdrückt. Dario Nikolic würden dann wieder neben Julian Haug im defensiven Mittelfeld der Laupheimer versuchen, wenig Chancen des Gegners zuzulassen. Fundel hat sich momentan auf das taktische System 4-1-4-1 festgelegt. Damit fühle er sich am wohlsten und seine Spieler auch. Simon Dilger offensichtlich ganz besonders, denn der Torjäger traf bereits fünf Mal und erzielte damit mehr als die Hälfte der gesamten Laupheimer Treffer.

Auch wieder im Kader und sicher eine zusätzliche Option im Angriffsspiel ist Patrick Hanisch, der nach Kurzeinsätzen laut Fundel ganz nah am Team dran ist. Ziel des Trips nach Sindelfingen ist mindestens ein Punkt, um dann eine Woche später im Heimspiel gegen Mitaufsteiger Breuningsweiler nachzulegen.

Quelle: SZ Michael Mader