Olympia unterliegt in letzter Minute

Geschrieben von gli.

Verbandsliga Samstag, 25. August

Spfr. Dorfmerkingen - FV Olympia Laupheim 1:0

Fußball-Verbandsligist aus Dorfmerkingen im ersten Heimspiel mit 1:0-Erfolg gegen Olympia Laupheim.

Aalen / jsc - Der Unparteiische Ismail Halici aus Neu-Ulm zeigte nach 90 Spielminuten noch drei Minuten Nachspielzeit an. Da wusste man im Dorfmerkinger Lager nicht, sollte man sich über diese zusätzliche Spielzeit freuen oder lieber den Schlusspfiff herbei sehnen. Da fasste sich der eingewechselte Veljko Milojkovic ein Herz und drosch das Leder nach zwei gespielten Minuten der Nachspielzeit zum viel umjubelten 1:0-Sieg des Fußball-Verbandsligisten Sportfreunde Dorfmerkingen in die Maschen des Tores von Olympia Laupheim.

Während der Jubel rund ums Dorfmerkinger Gelände keine Grenzen kannte, war die Enttäuschung bei den Gästen riesengroß. Nach Spielende musste Laupheims Trainer Hubertus Fundel mit der Fassung kämpfen und bescheinigte seinem Team einen großartigen Kampfgeist, mit deutlichem Chancenplus und haderte lediglich mit der Chancenverwertung seines Teams. Auch Dorfmerkingens Trainer Helmut Dietterle zollte seinem Gegenüber großes Lob über das selbstbewusste Auftreten der Laupheimer Mannschaft. "Es tut mir fast leid für die Gäste, die uns zu Hause regelrecht den Schneid abgekauft haben. Doch stand uns mal Fortuna zur Seite", so Dietterle.

Zech hält Mannschaft im Spiel

Und wahrlich über den knappen 1:0-Sieg können sich und haben sich die Schützlinge von Dietterle bei Torwart Christian Zech zu bedanken, der vor allem in der ersten Spielhälfte zuerst einen Kopfball in der elften Spielminute aus kurzer Distanz meisterte und nach 28 und 31 Spielminuten durch Glanzparaden seine Farben im Spiel hielt. Drei klaren Chancen der Gäste hatten die Sportfreunde in Hälfte eins nur eine durch Daniel Nietzer, der knapp das Gehäuse von Laupheims Keeper verfehlte, entgegenzusetzen.

In der zweiten Spielhälfte fanden die Sportfreunde mehr und mehr zu ihrem Spiel, doch die Chancen hatten die Gäste. So war es zunächst Laupheims Alexander Schrode der nach 60 Spielminuten an Dorfmerkingens Schlussmann scheiterte und nach 80 Spielminuten war es dann erneut Zech, der mit einem Reflex die Sportfreunde vor einem Rückstand bewahrte. Dass die Moral im Dorfmerkinger Team stimmt, zeigte die Nachspielzeit, als man im Dorfmerkinger Lager mit allem oder nichts zu Werke ging und schließlich einen glücklichen Sieg landete.

Während Dietterle von einem dreckigen Sieg sprach, sagte sein Kollege Fundel: "Mir tut es um meine Mannen regelrecht leid. Das Chancenplus lag bei 1:5 und dies auswärts. So schrecklich kann Fußball sein."

Quelle: SZ