Olympia ist in der Pflicht

Geschrieben von gli.

Landesliga Samstag, 2.Juni 15.30 Uhr

Rot-Weiß Weiler - FV Olympia Laupheim I

Seit vergangenem Mittwoch ist der FV Olympia Laupheim Meister der Fußball-Landesliga - zwei Spieltage vor Saisonende.

Am Samstag muss Laupheim beim FV Rot-Weiß Weiler antreten, der noch Chancen auf den Relegationsplatz hat. Spielbeginn im Allgäu ist am Samstag um 15.30 Uhr.

Nach der Partie gegen Mietingen (2:0) hat die Mannschaft die Nacht zum Tag gemacht und den Titelgewinn kräftig gefeiert. "Da war mächtig was los und so mancher hat sein Bett wohl erst am Abend des Fronleichnamstags gesehen", hat Olympia-Coach Hubertus Fundel sehr viel Verständnis für die Dauerparty nach dem Mietingen-Spiel. "Das haben sich die Jungs verdient, doch jetzt wollen wir auch die beiden letzten Spiele noch genießen."

Nach der großen Sause habe es am Freitagabend ein leichtes Regenerationstraining gegeben, um nicht ganz unvorbereitet nach Weiler zu fahren. "Wir sind in der Pflicht als Meister, in den beiden letzten Spielen ordentlich aufzutreten."

Der Druck sei weg, die Mannschaft könne zeigen, warum sie ganz oben steht. Dagegen muss der FV Weiler die drei Punkte unbedingt holen, um noch am TSV Berg dranzubleiben, der allerdings beim 6:1-Sieg in Balingen gezeigt hat, dass er gerne in die Aufstiegsrelegation zur Verbandsliga einziehen würde. Ein Sieg in Weingarten würde für die Ravensburger Vorstädter reichen, um Platz zwei zu behalten. Gegen Weiler gab es im Hinspiel einen klaren Sieg der Olympia, auch deshalb werden die Allgäuer noch stärker motiviert sein, dem neuen Landesligameister die dritte Niederlage der Saison beizubringen.

Hubertus Fundel kündigte an, in Weiler nicht zu rotieren, sondern der Erfolgsmannschaft der vergangenen Wochen erneut das Vertrauen zu schenken. "Es wir keine großen Experimente geben, die Jungs sollen Spaß haben."

Torjägerduell möglich

Ob Simon Dilger nach seiner verletzungsbedingten Auswechslung wieder spielen kann, ist noch offen. Für den Laupheimer Stürmer wäre es natürlich eine schöne Gelegenheit, im Torjägerduell mit Weilers Matthias Stadelmann weiter Boden gutzumachen. Dilger steht aktuell bei 19 Treffern, Stadelmann hat zwei Tore mehr erzielt, allerdings seit Wochen Ladehemmung.

Quelle: SZ Michael Mader