Olympia will Tabellenführung zurückholen

Geschrieben von gli.

Landesliga Sonntag, 8. April 15 Uhr

TSV Eschach - FV Olympia Laupheim I

Der FV Olympia Laupheim gastiert in der Fußball-Landesliga am Sonntag, 15 Uhr, beim TSV Eschach.

Seit dem Punktverlust gegen den TSV Straßberg auf eigenem Platz muss sich Laupheim mit Tabellenplatz zwei begnügen, kann aber mit einem Sieg in Eschach den spielfreien Spitzenreiter RW Weiler wieder überflügeln.

„Diese Tabellensituation ist derzeit noch unwichtig, entscheidend ist, was am Ende rauskommt“, sagt Hubertus Fundel. Der Laupheimer Trainer wies nochmals auf die Gründe hin, warum man gegen Straßberg nicht über ein 1:1 hinausgekommen war: „Wir haben auch in dieser Partie wie schon zuletzt die nötige Leichtigkeit vor dem Tor nicht gehabt und so konnte Straßberg mit einem Auftritt in unserem Strafraum in der Nachspielzeit einen Punkt mitnehmen.“ Trainer, Mannschaft und Fans waren leicht geschockt, doch dieser sei in der Trainingswoche gut verarbeitet worden. „Wir fahren nach Eschach, um zu gewinnen“, sagt Fundel, der von der Stärke und Dominanz seines Teams überzeugt ist. Nur vor dem gegnerischen Kasten müsse man die herausgespielten Chancen auch eben in Tore ummünzen. Ein 1:0, auch wenn es ein gefühltes 5:0 wie gegen Straßberg ist, ist eben nur ein Tor Vorsprung. Gegen Eschach könne man sich diesen Frust aus den Beinen und Köpfen spielen.

Der Gegner, der in akuter Abstiegsgefahr schwebt, werde sicher wieder ähnlich tief stehen wie Straßberg und die Olympia kommen lassen wollen. Fehler im Aufbauspiel seien deshalb zu vermeiden, erwartet Fundel ein erneutes konzentriertes Auftreten seiner Mannschaft, die ziemlich unverändert auch in Eschach auflaufen dürfte. Ob Fundel mit einer oder zwei Spitzen antreten wird, ist noch offen.

Von dieser Entscheidung hängt auch der Einsatz von Ivan Vargas Müller in der Startelf ab. Eine weitere Option für die Anfangsformation ist Fabian Ness, der seinen Trainigsrückstand aufgrund von Flitterwochen wieder aufgeholt habe. Ausfallen werden weiter Philipp Fischer und der schon nach zehn Minuten gegen Straßberg verletzte Manuel Hegen. „Letztlich müssen wir mit Köpfchen Fußball spielen, aber auch mit Leidenschaft. dann sollte sich unsere Qualität am Ende durchsetzen“, so Fundel.

Quelle: SZ (mam)