Mehr Cleverness vor dem Tor

Geschrieben von gli.

Landesliga Samstag, 10. März 15 Uhr Kunstrasen

FV Olympia Laupheim I - VfB Friedrichshafen

Zum Spitzenspiel gegen den Tabellenvierten empfängt der Spitzenreiter FV Olympia Laupheim in der Fußball-Landesliga den VfB Friedrichshafen.

Das Spiel beginnt am Samstag, 10. März  um 15 Uhr auf dem Kunstrasenplatz am Grasigen Weg in Laupheim.

„Wir fahren nach Laupheim, um zu gewinnen“, sagt Friedrichhafens Trainer Christian Wucherer, auch wenn er die Olympia als die mit Abstand beste Mannschaft der Landesliga bezeichnet. Ein Sieg ist auch fast zwingend für den VfB, denn bei einer Niederlage würde der Rückstand auf den Tabellenführer auf sechs Punkte anwachsen. So erwartet Wucherer schon einen mutigen Auftritt seiner Mannschaft, auch wenn das Team ohne Spielgestalter Ralf Heimgartner antreten muss, der sich in der Partie gegen Altheim am vergangenen Samstag die Bänder am Sprunggelenk riss und mindestens einige Woche ausfallen wird. Auch Keeper Heiko Holzbaur sowie Armin Gebhard und Michael Metzler sind im Häfler Team angeschlagen.

Solche Verletzungssorgen hat Hubertus Fundel derzeit nicht. Der Laupheimer Übungsleiter kann nahezu aus dem Vollen schöpfen. Lediglich Torwart David Wiget, der eine glänzende Vorrunde als Vertreter von Julius Lense gespielt hat, fällt aus. Auch er hatte sich im ersten Testspiel während der Vorbereitung die Bänder im Knöchel gerissen. So ist es gut, dass Lense wieder zu Verfügung steht. Der etatmäßige Keeper hat schon beim 1:1 in Ochsenhausen sehr viel Ruhe ausgestrahlt und war beim Ausgleich durch Michael Wild chancenlos. „Diesen Treffer hätten wir schon weit vorher verhindern müssen, wenn wir besser gegen den Ball arbeiten“, erinnert sich Fundel ungern an dieses Tor. Zumal seine Mannschaft in Ochsenhausen zahlreiche Chancen nicht nutzen konnte. „Das war der einzige Vorwurf, den ich dem Team nicht ersparen konnte“, sagt der Trainer, der ansonsten sehr zufrieden war mit der Leistung auf dem engen Platz. Das Team habe so viele Chancen kreiert, aber vergessen, sich zu belohnen. Dies müsse gegen den VfB, dem man schon beim 3:3 im Hinspiel eine tolle Partie geliefert habe, besser werden. Dann sollte der Belohnung in Form von drei Punkten nichts mehr im Wege stehen.

Mehr Cleverness und mehr Konzentration vor dem Tor seien gefragt, dann werden die Treffer auch zwangsläufig fallen, ist der Trainer überzeugt. „Wenn wir mit unseren Möglichkeiten auch gegen Friedrichshafen so schlampig umgehen, werden wird das Spiel nicht gewinnen.“ Fundel hält den VfB durchaus noch für eine Nummer stärker als den SV Ochsenhausen. „Diese Mannschaft wird uns fordern und auf unsere Fehler warten.“

Personell sind nicht viele Änderungen zu erwarten, einzig die Rückkehr von Alexander Schrode ins Team dürfte sicher sein. Dafür muss vermutlich Jan Neuwirth weichen, der in Ochsenhausen einen Schlag auf den Oberschenkel bekommen hat. Sascha Topolovac, Stefan Steinle und auch Ivan Vargas Müller haben eine weitere Trainingswoche hinter sich und dürften sich ihrer Bestform nähern. Insbesondere Kapitän Topolovac könnte wegen seiner Präsenz schon gegen Friedrichshafen in die Startelf rücken.

Quelle: SZ