Olympia landet knappen Derbysieg

Geschrieben von gli.

Landesliga Freitag, 25. August

FV Olympia Laupheim I - SV Ochsenhausen 1:0 (1:0)

Der FV Olympia Laupheim bleibt in der Fußball-Landesliga weiter unbesiegt.

Das Team von Trainer Hubertus Fundel bezwang am Freitagabend im Derby den SV Ochsenhausen knapp mit 1:0 (1:0). Schütze des goldenen Tors war Simon Hammerschmied Mitte der ersten Halbzeit.

Bei der Olympia führte nicht ganz unerwartet Kapitän Sascha Topolovac seine Elf auf das Feld. Die Gastgeber begannen mit frühem und aggressivem Pressing, dem entzogen sich die Ochsenhauser aber zunächst geschickt. Den ersten guten Angriff startete die Olympia über Simon Hammerschmied, der einen gefühlvollen Heber an den Pfosten setzte. Den Nachschuss jagte Robin Biesinger ins Fangnetz (5.). Die Gastgeber hatten im weiteren Verlauf etwas mehr Ballbesitz, der Abwehrverbund der Rottumstädter um den sicheren Torwart Alexander Aumann stand aber gut. Bis zur 24. Minute: Da war Hammerschmied mit einem trockenen Flachschuss aus 18 Metern auf Vorlage des quirligen Biesinger zum 1:0 erfolgreich. Angriffsbemühungen der Ochsenhauser, die meist von Michael Wild ausgingen, erstickte die Olympia meist im Keim. Die beste Möglichkeit des SVO resultierte aus einer Flanke von Spielertrainer Oliver Wild, die David Hartmann aber aus aussichtsreicher Position nicht verwerten konnte (36.). Bis zur Pause erzwangen die Gäste eine offene Partie, ein zu hoch angesetzter Distanzschuss von Jonas Dress war aus Sicht der Laupheimer das einzig noch sehenswerte bis zum Halbzeitpfiff.

Biesinger verpasst das 2:0

Die Gäste spielten nach dem Seitenwechsel mutig nach vorn, mit Andreas Flontas brachte man früh einen offensiv ausgerichteten Akteur auf den Platz. Mitten in eine kleine Drangphase der Gäste hinein startete die Olympia einen gut angelegten Konter, der Treffer von Vargas Müller fand aber wegen Abseits zurecht keine Anerkennung (56.). Die Partie nahm danach deutlich mehr Fahrt auf. Zunächst brachte Flontas für die Gäste nicht das Leder an der vielbeinigen Olympia-Abwehr vorbei, fast im Gegenzug verpasste Biesinger auf Querpass von Schrode freistehend aus sechs Metern das 2:0 (64.). Richtig zwingend spielte die Olympia Mitte der zweiten Hälfte nicht, Steilpässe aus dem Mittelfeld in die Spitze gerieten meist zu lang. Michael Wild versuchte es für den SVO erfolglos mit einem Distanzschuss, sein Bruder Oliver fand in der 80. Minute bei einem Schuss aus spitzem Winkel in Olympia-Keeper David Wiget seinen Meister.

Der eingewechselte Didier Nguelefack hatte nach einem Solo die Entscheidung auf dem Fuß (85.), diese gelang dem Laupheimer Stürmer aber auch nicht in der 90. Minute, als er an SVO-Keeper Alexander Aumann scheiterte. So blieb es beim knappen, glanzlosen Sieg der Laupheimer.

Buck kehrt zum SVO zurück

Olympia-Trainer Hubertus Fundel war mit dem Spiel zufrieden, haderte aber mit der mangelnden Chancenauswertung seines Teams. "Wir haben die Führung zu früh verwaltet. Das war eigentlich nicht unser Plan. Wir sind trotzdem auf einem guten Weg, aber noch nicht da, wo wir hinwollen", sagte Fundel. SVO-Spielertrainer Oliver Wild war enttäuscht über das Ergebnis, insgesamt aber nicht unzufrieden mit dem Auftritt seiner Mannschaft. "Die ersten 30 Minuten haben wir zu passiv gespielt. Das Gegentor war ein Wachmacher für uns. Immerhin haben wir einen Titelanwärter vor Probleme gestellt, darauf lässt sich aufbauen", bilanzierte der 32-Jährige, der auch noch eine gute Nachricht aus Sicht der Ochsenhauser ausplauderte. Innenverteidiger Matteo Buck, der den SVO erst im Sommer verlassen hatte, kehrt von TSV Kottern nach Ochsenhausen zurück. Buck war am Freitag allerdings noch nicht spielberechtigt.

FV Olympia Laupheim – SV Ochsenhausen 1:0 (1:0). FVO: Wiget - Haug, Wesolowski, Bollinger (70. Glöckle), Vargas Müller (75. Nguelefack), Schrode (90. Geiger), Biesinger (66. Neubert), Dress, Topolovac, Hegen, Hammerschmied. SVO: Aumann - Schmidt, Ludwig, Mohr, M. Wild (88. Freisinger), Dipsizgöl (51. Flontas), Licht, O. Wild, Bendel (88. Fatty), Denzel, Hartmann. SR: Mauz (Harthausen). Tore: 1:0 Hammerschmied (24.). Z.: 350.

Quell: SZ G. Kirchenmaier

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Fotos: Otto Marx